Bankett – französisch auch Banquet genannt: kurz gesagt ein aufwändiges Festessen in größerem Umfang mit einer Vielzahl an teilnehmenden Personen. Meyers großes Konversationslexikon verweist auf die historische Funktion als feierliche Mahlzeit am Königshof mit versammeltem Hof und im Angesicht des Volkes. (zum Nachlesen: Meyers großes Konversationslexikon, 1905, „Bankett“)
Auch heute noch nimmt das „Staatsbankett“ sowohl national als auch international eine wichtige Rolle ein. Staatsbankette werden nicht nur zu Ehren ranghoher Politiker abgehalten, sondern auch zu Ehren einer Königin oder eines Königs, so wie kürzlich erst anlässlich des Besuches der Queen in Berlin. Die Bankette folgen immer einem strengen Protokoll, das im Vorfeld intensiv abgestimmt werden muss. In der Bundesrepublik Deutschland ist für nationale Staatsbankette das Protokoll des Bundesministerium des Innern zuständig, für internationale Staatsbankette das Protokoll des Auswärtigen Amtes. Am Beginn eines Banketts steht meistens eine offizielle Rede, wie die des Bundespräsidenten Joachim Gauck zu Ehren Ihrer Majestät Königin Elisabeth II. am 24. Juni 2015. Die erwähnte Rede gibt es hier zum Nachlesen.

In der Kunstgeschichte spielen Bankette als Bildthemen vor allem in der frühen Neuzeit und der Neuzeit eine wichtige Rolle. Mythologische und biblische Festessen stehen häufig im Zentrum großformatiger Bildwerke.
Schauen Sie bei unserem Blogbeitrag „Best of bible“ vorbei, dann sehen Sie den Unterschied zwischen einem „Bankett“ und einem „Gelage“.

Teile diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.