How to impress… mit Kandinsky in der Konzertpause

Heute widmen wir uns in der Kategorie „How to impress“ einem Feld, mit dem Sie wirklich in die Tiefen des „Art-Talk“ eintauchen: der klassischen Moderne, speziell der abstrakten Kunst! Die Meisterdisziplin für den Art-Talk – im richtigen Rahmen können Sie hier garantiert mit einem gekonnt platzierten Spruch punkten und werden auf beeindruckte Zuhörer treffen – aber Vorsicht: Nachfragen möglicher „Mitwisser“ sind hier doch recht wahrscheinlich, dann ist ihre Schlagfertigkeit gefragt. Die Werke des russischen Künstlers Wassily Kandinskys bieten sich hierfür sehr gut an. Beispielsweise könnten Sie in einer Pause beim Konzertbesuch den Small-Talk beim Gläschen Sekt (15 min. können schon sehr lang werden) mit einem Spruch zur Bildenden Kunst auf…

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Museum Backstage: Mut zur Farbe

Eins ist sicher: Wenn wir unser Museum im Herbst 2016 neu eröffnen, machen wir die Welt bunter. Purpur, Himmelblau, Zitronengelb oder Lindgrün – die Wände unserer neuen Ausstellungsräume erstrahlen in allen Farben des Regenbogens. Auf sechs verschiedene Farben bringt es die Gemäldegalerie, die Ausstellungsetage im 2. Obergeschoss präsentiert sich gar in zwölf unterschiedlichen Farbgewändern. Weiße Wände finden sich bei uns noch nicht einmal in Treppenhäusern oder Servicebereichen, denn auch hier erhält die Architektur eine zarte Gliederung in Creme- und Steintönen und erscheint wieder so, wie sie im 19. Jahrhundert ursprünglich konzipiert worden war. Warum ein solcher Farbenrausch? Kann die Kunst das vertragen? Oh ja. Sie kann es nicht nur vertragen,…

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How to impress… mit Maleremail beim nächsten Picknick

Heute geben wir Ihnen einen Tipp, wie Sie aus jedem Picknick mit einem Art- Talk ein besonderes Ereignis machen können – Voraussetzung ist das gute alte Email-Geschirr, das auch heute noch häufig als Camping-Utensil genutzt wird. „Ach, diese Email-Tassen erinnern mich an Limosiner Email – eine besonders farbenprächtige Kunstgattung, die vor allem im 16. Jahrhundert scheinbar alltägliche Gegenstände in wunderbarer Form aufgewertet hat. Eine Kanne oder Waschgeschirr wurde so zu einem Kunstobjekt.“ Falls Sie jetzt in fragende Gesichter blicken – „Limosiner Email“??? – dann auf zur zweiten Etappe: „Limosiner Email (entstanden Ende des 15. Jahrhunderts in der französischen Stadt Limoges) sind farbenprächtige Gefäße, Plaketten oder Medaillons, die wie glasierte oder…

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Best of Olymp: Der tut nichts, der will nur … Kuchen!

Praktische Lebenshilfe mit besten Grüßen vom Olymp bietet dieses wunderschöne Maler-Email aus dem 16. Jahrhundert (Email wie in emailliert, nicht wie die elektronische Post).  Am Beispiel der schönen Königstochter Psyche können wir lernen, was im Umgang mit bellenden, geifernden Vierbeinern zu beachten ist. In der Antike traten sie eher selektiv an Orten wie dem Eingang zur Unterwelt auf, heutzutage trifft man sie auch an harmloseren Stätten, zuweilen sogar am nächsten Straßenbegleitgrün. Die Geschichte geht so: Es waren einmal ein König und eine Königin, die hatten drei Töchter. Zwei davon waren ganz nett anzusehen, doch die dritte und jüngste namens Psyche war überirdisch schön. Im wahrsten Sinne des Wortes: Ihre Schönheit…

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Museums-Wiki: Vanitas

Begriff: Der Begriff „Vanitas“ hat seinen Ursprung im Buch Kohelet im Alten Testament: Koh, 1,2: Hier wird „Vanitas“ mit „Windhauch“ oder mit „Eitel“ übersetzt. Der Text „Windhauch, Windhauch, sagte Kohelet, Windhauch, Windhauch, das ist alles Windhauch. Welchen Vorteil hat der Mensch von all seinem Besitz, für den er sich anstrengt unter der Sonne?“ wurde vor allem seit dem Mittelalter als Hinweis auf die Vergänglichkeit alles Irdischen gedeutet. Von Geisteswissenschaftlern werden Thematiken, die sich mit der Vergänglichkeit des Lebens beschäftigen, sowohl in Literatur als auch in der Kunst als „Vanitas“ Motive bezeichnet. Darstellung in der Kunst: Neben so offensichtlichen Symbolen für die Vergänglichkeit des Lebens wie Totenschädel, Skelette und Sanduhren erfanden…

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How to impress… mit Giambologna bei der Gartenparty

In dieser Woche geben wir Ihnen ein paar Anregungen, wie Sie auf einer idyllischen Gartenparty einen Art-Talk anstossen können: „Ach, diesen hervorragend gestalteten Garten (wenn Sie in besonderer Plauderlaune sind, könnten Sie noch einen Halbsatz einfließen lassen: „Sie müssen mir unbedingt den Kontakt von Ihrem Gartengestalter nennen!“) würde eine Skulptur, wie beispielsweise ein schreitender Mars in der Manier von Giambologna komplettieren! Damit würde sich ein anregender Höhepunkt zwischen den geometrisch angelegten immergrünen Gewächsen ergeben.“ Zur Erklärung hier ein paar Hintergrundinformationen: Der schreitende Mars war ein überaus beliebter Skulpturentypus, der Ende des 16. Jahrhunderts von Giovanni da Bologna (1529-1608), genannt Giambologna, erfunden wurde. Giambologna schuf  Bronzeskulpturen, die in der Kunstgeschichte als…

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Museums-Wiki: Muse

Muse (die griechische: Μοῦσα, nicht die 1994 gegründete britische Grammy-prämierte Rockband, auch wenn letztere bei einer Google-Suche als erster Treffer ausgespuckt wird), wird eine Schutzgöttin der Kunst und Wissenschaft aus der griechischen Mythologie genannt. Ursprung und Wirken: Es gibt sie in verschiedenen Varianten – pireisch, appollonisch, titanisch und olympisch -, am bekanntesten ist heutzutage die von Hesiod im 6. Jahrhundert vor Christus in seiner Theogonie (Entstehungsgeschichte der Welt und der Götter) beschriebene olympische Variante. Demnach gibt es neun Musen, die als Töchter von Göttervater Zeus und Mnemosyne, der Göttin der Erinnerung, geboren wurden (Angeber-Wissen: sie werden nicht nur olympische Musen, sondern nach ihrer Mutter auch Mnemoniden genannt). Als Heimat der…

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Best of Bible: „A little party never killed nobody!“

In der Bibel ist einiges los: Mord, Verführung und ganz viele paranormale Ereignisse. Wer behält da eigentlich noch den Durchblick? Mit unseren „Best of Bible“- Stories navigieren wir Sie kompakt durch den dichten Bibel-Dschungel! Den Anfang macht eine Story aus der Kategorie „Legendäre Gelage“ – Kunsthistoriker nennen dieses Motiv auch gerne „Die Mannalese“. „Alles Gute kommt von oben!“ trifft den Nagel hier ziemlich auf den Kopf: Als die Israeliten bei ihrer 40-jährigen Wanderschaft zu verhungern drohten, lässt Gott zu ihrer Rettung lecker knuspriges „Manna-Brot“ (bitte nicht verwechseln mit den beliebten Knusperschnitten aus Österreich!) vom Himmel regnen. Das Volk wurde gerettet und die Wüstenwanderung konnte nach reichhaltiger Stärkung fortgeführt werden. Auf…

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Museums-Wiki: Bankett

Bankett – französisch auch Banquet genannt: kurz gesagt ein aufwändiges Festessen in größerem Umfang mit einer Vielzahl an teilnehmenden Personen. Meyers großes Konversationslexikon verweist auf die historische Funktion als feierliche Mahlzeit am Königshof mit versammeltem Hof und im Angesicht des Volkes. (zum Nachlesen: Meyers großes Konversationslexikon, 1905, „Bankett“) Auch heute noch nimmt das „Staatsbankett“ sowohl national als auch international eine wichtige Rolle ein. Staatsbankette werden nicht nur zu Ehren ranghoher Politiker abgehalten, sondern auch zu Ehren einer Königin oder eines Königs, so wie kürzlich erst anlässlich des Besuches der Queen in Berlin. Die Bankette folgen immer einem strengen Protokoll, das im Vorfeld intensiv abgestimmt werden muss. In der Bundesrepublik Deutschland…

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How to impress… mit Heda bei der „tea time“

Heute im #SMARTtalk für Anfänger und Fortgeschrittene: Wie man Eindruck schinden kann bei der nächsten „tea time“. Mit dieser Folge unserer „How to impress … mit Kunst“-Serie überstehen Sie sogar einen „afternoon tea“ bei der Queen. Ja, wir meinen die echte und einzig wahre in England. Die sollte nämlich sofort wissen, was Sie meinen, wenn Sie sagen: „Oh, dieses Pastetenarrangement erinnert an die Haarlemer „banketjes“ und scheint ja direkt der Hand Heda’s entsprungen zu sein!“ Heda sollte der Queen ein Begriff sein – zumindest wenn sie sich ein bißchen in ihren eigenen Kunstschätzen auskennt. Sie besitzt nämlich selbst einen. Für alle anderen, die nachfragen (das werden außerhalb von Royal Collection,…

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