How to impress … in Minute 07:55 bei Sherlock!

„The Game is on!“… und zwar am 28.3. um 21:45 Uhr im Ersten. Denn da flimmert endlich die neueste Sherlock-Folge über die deutschen Fernsehschirme. Das Christmas-Special, das bereits am 1. Januar im britischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, trägt den vielversprechenden Namen „Die Braut des Grauens“. Das Besondere dabei: Unser Lieblingsdetektiv wird in diesem Serienspecial in die viktorianische Zeit katapultiert, genauer gesagt ins Jahr 1895. Nikotinpflaster werden gegen die Pfeife getauscht, die Locken weichen den zurückgegelten Haaren und Pferdekutschen traben entlang der Baker Street. Wir geben es zu: Unter den Musen hat sich in den letzten Jahren eine wahre Fan-Base entwickelt, wir konnten einfach nicht bis zur deutschen Erstausstrahlung warten, sondern haben…

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Museum backstage: Im Namen der Schönheit!

Wahre Schönheit kommt von innen? Nicht unbedingt, wenn es um unsere Kunst geht! Dafür werfen unsere RestauratorInnen und WissenschaftlerInnen gnadenlos jede noch so tugendhafte Überzeugung über Bord. Grund dafür sind natürlich unsere zukünftigen Besucherinnen und Besucher, die zur Wiedereröffnung rund 4000 Kunstwerke in ganzer Pracht erleben möchten – eben Kunstgenuss auf höchstem Niveau. Um das zu bewerkstelligen, arbeiten unsere Restauratorinnen seit einiger Zeit mit Hochdruck daran, der Kunst den perfekten Look zu verleihen. Schließlich ist die Vielzahl der Objekte mehrere hundert Jahre alt und ähnlich wie die menschliche Schönheit, bleibt auch für unsere Kunst die Zeit nicht stehen. Während unsereins womöglich mit Creme-Tiegeln gegen erste Alterserscheinungen ankämpft, gibt es in…

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How to impress…beim nächsten Familientreffen!

Die Eltern feiern Silberhochzeit, Opa Rudi wird 80 oder die Einschulung ihres Patenkindes steht kurz bevor? Dann werden Sie dieses Familienereignis für die Nachwelt festhalten wollen. Jedoch hat sich sicherlich auch bei Ihnen über die Jahre eine Routine beim Arrangement von Familienfotos eingestellt, oder? Die Personen-Konstellationen und Örtlichkeiten sind auf allen Gruppenfotos sehr ähnlich und der Platz neben jener Tante, die sich stets in eine Wolke aus Chanel No. 5 hüllt, bleibt meistens leer. Diese immergleichen Fotoszenarien können auf Dauer ganz schön langweilig werden, daher geben wir Ihnen im heutigen „How to impress…“-Beitrag einen Tipp für die nächste Familienfeier: Beeindrucken Sie doch beim Treffen Ihrer lieben Verwandten, indem sie das…

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Museums-Wiki: Fayence

Begriff: Der französische Begriff „Fayence“ leitet sich von der italienischen Stadt Faenza ab. Es handelt sich um ein keramisches Erzeugnis, das dem Teilbereich der „Majolika“ zugeordnet wird. Geschichte: Die ersten Fayencen entstanden 500 v. Chr. in Mesopotamien und wurden dann aus dem arabischen Raum nach Spanien importiert, wo sich der Name „Majolika“ formierte. Doch die zinnglasierte Keramik war nicht nur bei den Spaniern beliebt. Ab dem 14. Jahrhundert gründeten sich in mehreren italienischen Städten Produktionszentren, u.a. in der norditalienischen Stadt Faenza. Hier wurde um die Mitte des 16. Jahrhunderts eine entscheidende Änderung in der Gestaltung vorgenommen: Die üppigen, flächenfüllenden Majolika-Dekore wichen zu Gunsten einer zurückhaltenden, polychrom bemalten oder weiß-blauen Keramik….

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Museums-Wiki: Majolika

Unser Museumsnamensgeber Herzog Anton Ulrich von Braunschweig-Lüneburg (1633-1714) war ein Freund von schönen Dingen und sammelte leidenschaftlich gerne Kunst. Ihm haben wir im Wesentlichen auch unsere umfangreiche Majolika-Sammlung zu verdanken, die etwa 850 Objekte umfasst. Bei der Wiedereröffnung im Herbst 2016 werden die bedeutendsten Stücke ihren Platz in der neuen Dauerausstellung finden. Doch was ist eine Majolika eigentlich? Hier kommen die wichtigsten Fakten der Keramikgattung, die in jede gut sortierte fürstliche Sammlung gehörte. Begriff: Die Bezeichnung Majolika entstammt dem altitalienischen Namen für die Baleareninsel Majorca (Mallorca). Ab dem 13. Jahrhundert wurden dort einst Fayencen gefertigt und nach Italien exportiert. Mit Majolika ist zinnglasierte Keramik gemeint, die speziell im Italien des…

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Best of Bible: Mit den Waffen einer Frau…

Machen wir uns nichts vor: Im Gegensatz zum Olymp ist die Bibel eine Männerdomäne, Frauen kommen hier selten gut weg. Abraham, Noah, David, Jesus – das sind die Namen der großen Retter, Heilsbringer und Erlöser, wobei der Großteil der  biblischen Damenriege eher dafür bekannt ist, andere ins Verderben zu locken (Eva mit ihrem Apfel) oder aufgrund ihrer frivolen Vergangenheit (Maria Magdalena) ziemlich unbeliebt sind. Wir freuen uns daher ganz besonders, Ihnen heute in dieser Kategorie eine starke Frau vorstellen zu dürfen: Durch ihren selbstlosen und mutigen Einsatz, den sie mit erotischer Ausstrahlung gekonnt zu verbinden wusste, hat Judith aus Bethulia ihre Heimatstadt retten können. Aber fassen wir die Story der…

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Best of Bible: „A little party never killed nobody!“

In der Bibel ist einiges los: Mord, Verführung und ganz viele paranormale Ereignisse. Wer behält da eigentlich noch den Durchblick? Mit unseren „Best of Bible“- Stories navigieren wir Sie kompakt durch den dichten Bibel-Dschungel! Den Anfang macht eine Story aus der Kategorie „Legendäre Gelage“ – Kunsthistoriker nennen dieses Motiv auch gerne „Die Mannalese“. „Alles Gute kommt von oben!“ trifft den Nagel hier ziemlich auf den Kopf: Als die Israeliten bei ihrer 40-jährigen Wanderschaft zu verhungern drohten, lässt Gott zu ihrer Rettung lecker knuspriges „Manna-Brot“ (bitte nicht verwechseln mit den beliebten Knusperschnitten aus Österreich!) vom Himmel regnen. Das Volk wurde gerettet und die Wüstenwanderung konnte nach reichhaltiger Stärkung fortgeführt werden. Auf…

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