Max Beckmann – Vom Schulschwänzer zum gefeierten Künstler

Anfänge eines jungen Künstlers Als Sohn eines Müllers und Getreidegroßhändlers kommt Max Beckmann 1884 in Leipzig zur Welt. Elf Jahre verbringt die Familie hier, bis sie 1895 wieder in ihre alte Heimat Braunschweig zurückzieht. Sowohl die Mutter Bertha als auch der Vater Carl Beckmann stammten ursprünglich aus dem Land Braunschweig. Kurz nach dem Umzug verstirbt Beckmanns Vater. Der junge Beckmann erkennt schon früh, dass ihm die Kunst mehr Spaß macht als zur Schule zu gehen.

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Das Abschiedsinterview: Prof. Dr. Jochen Luckhardt geht in Pension

Nach fast drei Jahrzehnten wird Prof. Dr. Jochen Luckhardt am 28. Februar seine Position als leitender Direktor des Herzog Anton Ulrich-Museum an seinen Nachfolger Dr. Thomas Richter übergeben und in den wohlverdienten Ruhestand gehen. In einem Interview blickt er auf seine Zeit am HAUM zurück und verrät uns, was seine Zukunftspläne sind.

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Ein neues Max Beckmann Gemälde für Braunschweig!

Solche Erfolgsmeldungen sind angesichts der explodierenden Preise auf dem Kunstmarkt selten geworden. Im Rahmen einer Auktion in München im Dezember 2018 konnten wir, unterstützt durch die Braunschweiger Günter Kalkhof-Stiftung, eine Ölskizze von Max Beckmann erwerben. Das 18,5 x 28 cm große Ölbild stammt aus dem Frühwerk des Hauptmeisters der Moderne.

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Jan Steen unter der Lupe

Letzte Woche bekam ein Gemälde unserer Sammlung besonderen Besuch aus seinem Heimatland, den Niederlanden: Die Restauratorin des Mauritshuis in Den Haag, Sabrina Meloni, kam eigens nach Braunschweig, um sich Jan Steens Gemälde Hochzeit des Tobias einmal ganz genau anzusehen. Anlass ihres Besuches ist eine Ausstellung in Den Haag, die sich den Historiengemälden Steens widmen wird. Unseres zeigt bühnenhaft inszeniert eine dramatische Geschichte aus der Bibel: Sara ist verflucht, ein Dämon tötet jeden ihrer Ehemänner in der Hochzeitsnacht.  Tobias aber glaubt, diesen Bann durch Gottes Schutz brechen zu können, da sie nur für ihn bestimmt sei. Der Erzengel Raphael steht als sein Schutzengel hinter ihm. Er wird den Dämon besiegen. Für…

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Museum backstage: Die Musen-Blogger sind zurück!

Was soll man sagen: Das Dasein einer Muse ist erfüllend, aber auch ganz schön hart. Die Welt ist so groß geworden seit der Antike, und mit der digitalen Revolution hat sie sich gefühlt nochmal verdoppelt. Sooo viele Menschen, die inspiriert werden müssen ….  Schwerstarbeit, wirklich. Schauen Sie sich mal bei Instagram, YouTube oder facebook um, dann wissen Sie, was wir meinen.   Die Bloggerei für das Herzog Anton Ulrich-Museum haben wir Ende 2016 erstmal eingestellt, nachdem das Museum am 23. Oktober erfolgreich neu eröffnet hatte. Und wie erfolgreich! Schauen Sie mal hier: Besucherschlangen vor dem Museum! In der Eröffnungswoche kamen bei freiem Eintritt mehr als 24.000 Menschen, um dem neuen…

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Museum backstage: Ein Schaufenster für die Graphik

Ja, ja,  wir wissen es: Superlative über Superlative sind irgendwann einfach nur nervig. Aber sorry, das hier muss einfach mal gesagt werden – weil es garantiert kaum  jemand weiß: Unser Kupferstichkabinett gehört zu den bedeutendsten graphischen Sammlungen Europas. Dass das kaum jemand weiß, liegt unter anderem daran, dass unsere graphische Sammlung im alten Museum, also vor der Sanierung, im Gegensatz zu Gemälden und Angewandter Kunst keine dauerhafte Ausstellungsfläche hatte. Es fehlte schlicht und einfach der Platz. Dabei macht Kunst auf Papier zahlenmäßig den größten Teil unserer Kunstsammlungen aus: Insgesamt 145.000 der ca. 190.000 Kunstwerke sind Druckgraphik oder Zeichnungen. Nachdem wir im Rahmen der Sanierung mehr als 1000 m² Ausstellungsfläche hinzugewonnen…

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Museum backstage: Save the Date! Neueröffnung 23. Oktober 2016

Es ist soweit: Der Eröffnungstermin des Herzog Anton Ulrich-Museums steht fest! Ab dem 23. Oktober können sich Besucherinnen und Besucher vom sanierten Museumsgebäude und der neuen Dauerausstellung verführen lassen. Für das Team hat nun die anstrengendste, aber auch spannendste Phase begonnen. Rund 4000 Objekte müssen bis zum 23. Oktober an ihren neuen Platz gebracht werden. Durch die Sanierung wurden ca. 1000 m² an Ausstellungsfläche hinzugewonnen, die nun bespielt werden müssen. So gibt es in Zukunft z.B. eine neue Skulpturengalerie, neue Räume für die graphische Sammlung oder auch einen Raum, der dem Besucher als Einführung dienen kann. Auch in der Gemäldegalerie konnten ca. 150 m² Fläche hinzugewonnen werden. Insgesamt steigt die…

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Museum backstage: #TBT – ein Korsett für Kleopatra

Sagt Ihnen  #TBT etwas? Für Social-Media-Anfänger: #TBT ist eine Abkürzung für „Throwback Thursday“, ein Trend, bei dem man jeden Donnerstag in Erinnerungen schwelgt und in den sozialen Medien, insbesondere Instagram, Twitter oder Facebook, Fotos oder Filme teilt. Zwei Anlässe inspirieren auch uns heute einmal dazu, nostalgisch zu werden und uns am #TBT zu beteiligen: Eine Ausstellung sowie ein Abschied. Zunächst zur Ausstellung: Im Städelmuseum in Frankfurt am Main wird noch bis Anfang Juni eine Ausstellung zum Manierismus gezeigt, Titel „Maniera. Pontormo, Bronzino und das Florenz der Medici“. Der Manierismus ist eine facettenreiche, schwer zu fassende Epoche der Kunstgeschichte, die zwischen Renaissance und Barock eingeordnet ist und im italienischen Florenz ihren…

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Museum backstage: Bilder sagen mehr als Worte

So gerne wir auch von unserem neuen Museum erzählen – manchmal braucht es gar nicht viele Worte. In diesem Sinne: zurücklehnen und genießen – wir präsentieren vier der neuen Räume im 2. Obergeschoss unseres Museums, die den Bereich Angewandte Kunst und Skulpturen beheimaten werden. Titelbild (oben): Blick in den Themenraum „Schatzkammer: Die Verbreitung des Fürstenbildes“   Bild Nr. 2: Blick in den Themenraum „Tafelkultur: Essen und Trinken“   Bild Nr. 3: Blick in den Themenraum „Bildungsziele: Helden, Legenden, Vorbilder“   Bild Nr. 4: Blick in den Themenraum „Herrschaftspräsentation: Der Fürst als Marke“  

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