Museums-Wiki: Keroplastik

Ein bekanntes Beispiel für Wachsbildnerei oder Keroplastik sind die Wachsfigurenkabinette, die es auf der ganzen Welt zu bestaunen gibt. Die realistische Darstellung der Personen ist mit dem weichen Material, aus dem sie geschaffen worden sind, zu erklären: dem Wachs. Begriff: Wachsbildnerei oder Keroplastik (altgriechisch: κέρος / keros, dt: „Wachs“) bezeichnet die Kunst, Objekte aus Wachs zu modellieren, zu gießen oder auch Wachsplastiken herzustellen. Geschichte: Jahrhundertelang wurde Wachs in erster Linie für die Herstellung von Kerzen und Siegel benutzt. Aber schon in der Antike wurde das weiche Material auch für plastische Arbeiten verwendet: es wurden Totenmasken gefertigt, die auch als Erinnerungsbilder dienten. In der Renaissance entdeckten Künstler diesen Brauch wieder und…

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How to impress: Was Kerosin (nicht) mit Wachskunst zu tun hat

Der Sommer ist (schon) wieder vorbei und Sie sehnen sich nach Urlaub. Im Idealfall haben Sie noch ein paar Urlaubstage übrig. Die Reise ist prompt gebucht und Sie sitzen voller Vorfreude im Flugzeug. Da Sie lange sitzen, haben sie sich für eine gemütliche Jogginghose entschieden, Ihr Nachbar sitzt jedoch im Anzug neben Ihnen, blättert in einem Kunstmagazin und beäugt Sie skeptisch. Sie wollen ihm keine Chance geben, sich ein falsches Bild zu machen, daher fragen Sie ihn: „Wissen Sie eigentlich, welchen Wortursprung Kerosin hat?“ Er sieht Sie verblüfft an und meint: „Nein?“ Das ist Ihre Chance, mit Ihrem Wissen zu beeindrucken. Sie antworten: „Das Kerosin, das dieses Flugzeug antreibt, ist…

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