Europäer in einem Japanischen Farbholzschnitt

Die Darstellung von Amerikanern und Europäern in einem japanischen Farbholzschnitt mag zunächst überraschen, ist aber eine logische Konsequenz aus der Öffnung Japans nach Westen. Denn als Japan im Jahr 1860 die in den 1630er Jahren selbst gewählte Abschließung Japans gegenüber dem Westen endgültig aufgeben musste, prallten vollkommen unterschiedliche Kulturen aufeinander, die sich bislang völlig fremd waren. Für die Bevölkerung Japans, die vor den als schädlich empfundenem kulturellen Einfluss der Europäer geschützt werden sollte, dürfte der Kontakt mit den Fremden eine einschneidende Erfahrung gewesen sein. Allein mit den Niederländern hatte man weiterhin einen stark eingeschränkten und streng reglementierten Kontakt gepflegt. Sie durften über den strikt abgesperrten Hafen in Nagasaki, der als…

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Von Braunschweig nach England und zurück

Dass das heutige englische Königshaus deutsche Wurzeln hat, ist relativ bekannt, dass diese aber auch nach Braunschweig reichen, dürfte manchen überraschen. Von diesen vielfältigen Verbindungen erzählen auch zahlreichen Kunstwerke in den Sammlungen des Herzog Anton Ulrich-Museums. Zwei sollen in diesem Beitrag vorgestellt werden.

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Ansichten des Ichs – Künstlerselbstbildnisse

Selbstbildnisse sind ein besonderes künstlerisches Mittel der Analyse, der Erkenntnis und der Repräsentation: wie zeige ich mich, was möchte ich offenbaren, welche Äußerlichkeiten oder inneren Zustände dokumentieren? Zahlreiche Kunstschaffenden haben sich diese herausfordernde Aufgabe gestellt. In einem Raum der aktuellen Sonderausstellung Kunst setzt Zeichen sind rund 60 solcher Selbstporträts zu sehen. Thematisch gegliedert führen sie die zahlreichen Möglichkeiten der Darstellung des eigenen Ichs anschaulich vor Augen.

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